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Mein Leben, Ich und andere Katasrophen.

Hallo, liebe Gemeinschaft!
Was soll ich sagen. Bevor ich hier groß Reden schwinge, stelle ich mich vor.
Mein Name ist Bella. Eine kleine Chaotin. Ich habe eine komische Familie, doch einen meist liebevollen Lebensgefährten. Naja und dann ist da mein Job, den kann man leider mit kaum etwas kompensieren. Ich bin gelernte Pflegekraft. Ein ziemlicher Scheißjob. Im wahrsten Sinne.
Im letzten Jahr ist ziemlich viel passiert. Und da ich nicht das Bedürfnis habe, mit anderen Menschen zu sprechen, dachte ich, ein Blog wäre doch eine nette Alternative. Kein Gegenwind, keine Menschen die mir, nachdem ich meine Geschichte und mein Leiden erzählt habe, automatisch ihr Geschichte und ihr Leiden aufdrücken. Was im Grunde nicht schlimm ist, doch ist einfach nur zuhören wohl keine stärke der heutigen Gesellschaft.
Nun, ich komme vom Thema ab.
Wie ich erwähnte ist im letzten Jahr viel passiert. Anfang 2014 ist mein Opa gestorben. Bronchialkarzinom (Lungenkrebs). Das hat in die ohnehin schon ziemlich komplizierte und gestörte Familie ein riesen Loch gerissen. Daraufhin habe ich mich viele Monate um meine Oma gekümmert, da der Rest der Familie damit beschäftigt war mit all dem klarzukommen. Naja, an dem Tag an welchem ich entschied, dass mir mein Wohlergehen auch wichtig sein sollte, und wieder in meine eigenen Wohnung "gezogen bin", bekam meine Oma Subarachnoidalblutungen (eine sehr komplizierte Form der Hirnblutung). Da ist man kaum üner den einen Tod hinweg und muss scheinbar mit einem Neuen klarkommen. Aber nein, meine Oma hat es überlebt. Sie ist durch Folgeerkrankungen nur minimal eingeschränkt und ist wieder wohlauf! Dem Herrn sei Dank! Doch danach hat sich die ganze Familie zerstritten. Was im Grunde auch nicht das erste Mal ist, und sich nun auch wieder gelegt hat, doch war es zu diesem Zeitpunkt wirklich viel! Nach Wochen, vollgestopft mit Alkohol, habe ich durch Freunde meiner Schwester (Meine Schwester ist mein Leben! Sie ist der Grund weswegen ist heute hier sitze und diesen Text tippe.) meinen jetzigen Lebensgefährten kennengelernt. Er ist wunderbar! Doch auch so unfassbar einzigartig in seiner Art! Er ist, wie ein Freund und ich zu sagen pflegen, "gestört und vorbelastet". In einer Grey's Anatomy Folge nennen sie so solche Menschen die viel durchgemacht haben, egal in welcher Hinsicht. Und deswegen in der Liebe eben "gestört und vorbelastet" ist.
Gut. Also. Mein Lebengefährte. Er kann so schrecklich liebevoll sein, doch auch unermesslich anstrengend! Ich liebe ihn, wirklich. Doch manchmal könnte ich ihn erwürgen! Aber.. er hat mein Leben besser gemacht. Wofür meine Schwester (die immer sehr viel Pech in der Liebe hatte) kein Verständnis hatte. Weswegen wir seit fast einem halben Jahr das Stillschweigen üben. Beide solch kluge Menschen, doch auch so unfassbar dumm! Und genau diese Tatsache macht mir das Leben noch ungemein schwer. Hinzukommen hatte ich meine Ausbildung bis April 15 am Backen gehabt. Welche ich mit einem Schnitt von 1,3 abgeschlossen habe (ich klopfe mir eben mal selbst auf die Schulter). Nunja, und lassen wir das allzu bekannte Mutter-Problem nicht aus. Ich muss sagen, ich bin nicht in den edelsten Verhältnissen groß geworden. Klassiker. Naive Mutter verliebt sich in schlagenden Vater. Irgendwann verlässt naive Mutter schlagenden Vater und finden einen Stiefvater. Einen alkoholiker Stiefvater der die Kinder statt die naive Mutter schlägt. Steifvater und mittlerweile dumme Mutter bekommen Kinder, sind  Jahre arbeitslos-doch er geht Schwarzarbeiten. Nun, Steifvater zeigt mir und meiner Schwester, dass wir nicht willkommen sind, bevorzug die eigenen drei gemeinsamen Kinder mit dummen Mutter und das Leben voon uns zwei war dahin. Meine Schwester allerdings konnte sich rechtzeitig zur Oma absetzen, was mir nie gelang. Ich musste dort großwerden, weswegen es mich wundert, dass ich heute solch ein  vernünftiger Mensch mit einem ernstzunehmenden Job bin. Ich bin wohl die 15% Ausnahme der Brennpunkte.
Nun heute sind sie getrennt. Nun wieder kluge Mama hat einen wunderbaren Mann, geht arbeiten und verwöhnt die kleinen Geschwister, find ich nicht so berauschend, aber ich nun nicht mein Problem. Stiefvater, keine Ahnung, habe  gehört er wohnt nun wieder bei seiner Ex-Frau. Oder liegt betrunken unter einer Brücke. Interessiert mich auch nicht.
Zurück zur Mutter-Problematik! Nun sie ist, trotz Besserung, noch immer egistisch und materialistisch... kann sie jetzt nun, wo sie arbeiten geht und nicht von Hartz 4 und Kindergeld leben muss. Sie interessiert nict wie mein Leben ist, wie ich im Beruf zurecht komme oder was mich sonst so belastet. Aber ich, ich bekomm bei jedem Besuch ihre Probleme aufgetischt. Aber was solls. Ist halt die Mutter.
Und dann wäre da noch der Job... ich arbeite in einer Einrichtung für körperlich behinderte Menschen, meine Gruppe hat den Schwerpunkt Epilepsie. D.h., diese Menschen sind meist "nur" gelähmt, jedoch klar bei Verstand, was mit das Arbeiten so extrem erleichtert. Es ist auch ein echt toller Job, der mir viel gibt! Doch ist er langweilig. Er unterfordert mich. Jedoch verdiene ich wirklich gut, weswegen ich nicht kündige. Nun alles in Allem habe ich eine total gestörte Familie am Backen, einen oft anstrengenden, jedoch auch liebevollen Lebensgefährten im Bett und einen scheißlangweiligen (Ja, ich mag diese Wortspiele im Bezug auf meinen Beruf
). Einen Tod und einen Beinahe-Tod, die ich beide noch nicht verkraftet habe und eine extrem sture, hitzköpfige Schwester, in meinem Leben. Klingt für manche vielleicht hart, manche wiederrum lachen über meine Problemchen und wieder andere verstehen mich vielleicht, weil sie selbst das ein oder andere erlebt haben. Doch das ist mein Päckchen, und ich versuche immer es positiv zu sehen. Menschen mit weitaus größeren Problemen meistern ihr Leben doch auch. Also müsste ich das auch hinbekommen! Und ich gebe mein Bestes. Immer.

Und das solltet ihr auch, liebste Mitmenschen! Bleibt stets optimistisch und kämpft. Das Leben hat seine Höhen und Tiefen, wenn dies jemand weiß, dann ich. Doch kämpft. Wer weiß was ihr sonst verpasst. Hält das Leben nicht immer eine kleine Überraschung für uns parat?

 

With love, from bella. 

2.7.15 23:00


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